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KSK Schweinfurt: THG-Emissionsentwicklung nach Restbudgetansatz inkl. Transformationsrechnung

Jahr:

2022

 

Status:

Abgeschlossen

 

Typ:

Energie- und THG-Bilanz, Restbudgetberechnung, Transformationsrechnung

 

Gefördert durch:

-

 

Auftraggeber:

Stadt Schweinfurt

 

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Schweinfurt hat sich zum Ziel gesetzt bis 2035 im gesamten Stadtgebiet klimaneutral zu werden. Die Stadtverwaltung selbst möchte bereits bis 2030 klimaneutral sein.
Klimaneutral bedeutet das Gleichgewicht zwischen den Emissionen von Treibhausgasen (THG) und deren Aufnahme in sogenannten Senken wie z.B. Wäldern und Mooren. Das heißt, dass nur noch Treibhausgase durch erneuerbare Energien emittiert werden, wie z.B. durch die Verbrennung von Holz, welche im ökologischen Kreislauf auch wieder gebunden werden, in diesem Falle durch nachwachsende Wälder. Zusätzliche Emissionen entstehen hingegen durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern, welche in diesen Mengen nicht im ökologischen Kreislauf wieder gebun-den werden können.
In einem ersten Schritt wird ermittelt, wie lange das Restbudget an THG-Emissionen für die Stadt Schweinfurt zu halten ist (Kapitel 2). Ist das Restbudget an THG-Emissionen weltweit aufgebraucht ist das 1,75 %-Ziel nicht mehr zu halten. Die durch den Sachverständigenrat für Umweltfragen er-mittelten THG-Mengen für Deutschland werden für das Restbudget der Stadt Schweinfurt anhand der Einwohnerzahlen heruntergebrochen. Es wird deutlich, dass eine jährliche Reduktion der THG-Emissionen von 7,2 % gegenüber 2020 erforderlich ist, um das Restbudget bis ins Jahr 2030 zu hal-ten.
Für die verstärkte Vermeidung von THG-Emissionen und für die Erreichung der Klimaneutralität ist die vollständige Transformation der Energieversorgung von fossilen Energieträgern zu erneuerba-ren Energieträgern notwendig. Der Umbau der Energieversorgung muss alle Bereiche der Strom- und Wärmeversorgung wie auch die Mobilität umfassen. In Kapitel 3 sind die Bausteine einer voll-ständigen Transformation der Energieversorgung, sowohl zentral (Strom, Erdgasnetz und Fern-wärme) als auch dezentral (Heizöl, Mobilität), dargestellt. Es wird deutlich, dass eine nachhaltige Energieversorgung nur durch einen erhöhten Strombedarf (Wärmepumpen, E-Mobilität und be-sonders Wasserstofferzeugung) möglich ist.
In Kapitel 4 sind die notwendigen Maßnahmen für die Umsetzung der Transformation aufgeführt. Es ist eine Maßnahmenzusammenstellung der wichtigsten Bausteine. Die Umstrukturierung erfor-dert große strukturelle Eingriffe wie z.B. die Substitution aller fossilen Energieträger.
Die Erreichung der Klimaneutralität ist eine wichtige und unumgängliche Aufgabe mit sehr hohen technischen und besonders auch wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein Scheitern der weltwei-ten Klimaneutralität wird jedoch noch viel höhere Kosten mit sich bringen und weite Teile unseres globalen Lebensraumes unbewohnbar machen.
Diese Studie bildet den Leitfaden für die Planung der Neustrukturierung einer nachhaltigen, er-neuerbaren Energieversorgung ab. Anhand der ermittelten und betrachteten Energiemengen, wird deutlich in welchem Umfang erneuerbare Energien bereitgestellt werden müssen, um eine klimaneutrale Energieversorgung zu ermöglichen.

 

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen haben, hilft Ihnen folgender Mitarbeiter der EVF - Energievision Franken GmbH gerne weiter:

 

M Dominik

B. Sc. Geographie
M. Sc. Stadt- und Landschaftsökologie


Dominik Böhlein

Geschäftsführer


Telefon: 09251 - 85 99 99 0
E-Mail: boehlein@energievision-franken.de

 

 

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